Rund Um 2015

Am Freitag, den 05. Juni, um 19:30 viel der Startschuss für die „65. Rund Um“. Beim Start herrschte leider schreckliche Flaute, welche das Feld über eine Stunde nicht voran kommen ließ. Danach setzte endlich ein lang ersehnter Nord-West-Wind ein. Dieser brachte die Boote mit ca. 5-6 Knoten nach Romanshorn. Doch nicht nur Flaute begleitete die Rundum-Teilnehmer. Über Romanshorn wartete eine Gewitterzelle mit starkem Westwind und Böen von 23 Knoten, in Konstanz wurden sogar bis zu 30 Knoten gemessen.

Die kleineren Boote der Startgruppe 3 wurden frühzeitig von Romanshorn zurück nach Lindau geschickt. Startgruppe 2 segelte weiter nach Eichhorn, um von dort aus nach Lindau ins Ziel zu fahren. Nur die Startgruppe 1 (Katamarane, Liberas, …)  fuhren bis nach Überlingen.

Diese Rundum hatte wettertechnisch alles zu bieten: Flaute, ein wenig Wind und Sturm.

Auch unser Club war dieses Jahr stark vertreten und überaus erfolgreich:

  • 45qm Nationale Kreuzer: 4. Platz – Fee mit Wolfgang Beck
  • X-99: 2. Platz – KiRiBATi mit Tino Fellner-Waltersdorfer
  • YST III: 1. Platz – Sayonara mit Georg Hollenstein
  • YST IV: 15. Platz – Sydia mit Christof Grabher
  • YST VI: 1. Platz – Frieda’s Nerz mit Philipp Ober

 

Leider vielen auch Boote dem Sturm, oder der Flaute zum Opfer – vielleicht erfahren wir noch Details – und mussten die Wettfahrt abbrechen:

  • YST V: Njördr – Jochen Feuerstein

Ergebnisse: LINK

Allen Teilnehmer herzliche Gratulation!!!

Anbei ein paar Impressionen. Sollten noch Bilder von Teilnehmern vorhanden sein, sendet diese bitte an regatta@ych.at.

Jochen hat mir soeben noch einen kurzen Bericht von seiner Teilnahme bei der Rund Um zukommen lassen:

Flauten Start,

Wie wir wissen, läuft die IW bei schwachen Winden nicht sehr schnell, somit sind wir als der Nordost endlich kam nicht sehr weit gekommen.

Als wir kurz vor der Boje bei Romanshorn waren, hat der Wind stark zugelegt. Die neue Genua wollte ich nicht gleich schrotten, also haben wir kurz vor der Bojen Rundung die Segel noch gewechselt, das Vorfall wieder einfangen müssen und bei der Rundung im Regenguss hatten wir alle Hände voll zu tun. Kurzum hatten wir die Tonne beim Eichhorn angelegt, und als der Wind eingeschlafen war, waren wir kurz vor der Tonne Eichhorn.

Dann habe ich im Internet schon eingelaufene Boote aus unserer Startgruppe entdeckt während die Boje beim Eichhorn eingepackt und weggefahren wurde.

Dann war uns klar: die haben Verkürzt und wir haben es nicht bemerkt.

Langer Rede kurzer Sinn, wir haben dann entschieden, dass wir nicht weiter Flauten Segeln, um dann als Letzter am Abend im Hafen an zu kommen.

Ich hatte mich dann telefonisch abgemeldet und mit klar Schiff den Frust abgebaut.

LG Jochen

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