Oldtimerregatta 2019 – YST 1 Sieg für Sydia

Am Samstag 21. September 2019 veranstaltete der SMCF in Kooperation mit der Interboot die nun schon 39. Oldtimerregatta. Startberechtigt sind Traditionsyachten sowie Yachten mit klassischen Linien und gebaut aus klassischen Materialien. 25 Boote haben gemeldet und machten sich ab 10.00 Uhr bereit zum Start. Dabei herrschte schönstes Wetter mit spätsommerlichen Temperaturen, aber leider kein Wind. Als um 11.00 Uhr das Ankündigungssignal erschallte, war es uns schleierhaft, wie wir überhaupt über die Startlinie kommen können. Offensichtlich verfügt aber Timo Seifert, der Wettfahrtleiter des SMCF, über magische Fähigkeiten. Mit dem Startsignal stellte sich Wind aus SSW ein, der bis zum Zieldurchlauf mit 4 bis 6 Kn durchhielt. Die Sydia startete hervorragend und setzte sich gleich an die Spitze des Feldes. Nach der Vorlegetonne ging es von Friedrichshafen nach Langenargen zur Leetonne – leider war der Wind nicht Raum genug um den Spi zu ziehen. Trotzdem hielten wir uns gut und schafften die Leetonne an dritter Position – lediglich die Riki (35er Nationaler) und die Pusteback (22er Schärenkreuzer) lagen knapp voran. Bis zum Ziel konnten wir die Riki noch überholen und liefen als 2. Schiff über die Ziellinie – gerechnet reichte es aber zum Sieg in der YST 1 Klasse.

An dieser Stelle möchten wir noch bei den anderen Traditionsyachten im YCH – 6er, Lacustre, Schärenkreuzer, Jollenkreuzer und Kreuzeryachten – für die 40. Oldtimerregatta im nächsten Jahr Reklame machen. Es gibt keine Regatta am See mit einem ähnlichen Kosten/Leistungsverhältnis: Meldegeld EUR 35.—inklusive Freibier nach dem Einlaufen, Essen und Trinken für die gesamte Crew am Abend bei der Preisverteilung und eine Eintrittskarte für die Interboot für alle Crewmitglieder. Zudem herrscht am Oldtimersteg immer eine beste Stimmung unter Gleichgesinnten! Wir segeln nun schon zum 12. Mal mit und freuen uns jedes Jahr auf das Event.

Überstellungsfahrt nach FDH / Sydia mit Crew: Christof Grabher (YCH), Markus Stammen (YCH), Friedel Huber (BSC), Hannes Winter (YCLA), Norbert Stöcker (YC Ückermünde)
ganz klar: Ehre wem Ehre gebührt!

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