Sydia Baltic Tour 2019 / Teil 2

… wieder ist ein Bericht von der SYDIA bei uns eingetroffen:

Montag, 10. Juli

Um 07.00 Uhr war Tagwache – trübes Wetter und die Nachwirkungen des Grappas begleiteten den Morgen. Um 08.30 verlassen wir Kolby Käs und nehmen Kurs auf Aarhus, dass wir zu Mittag erreichen. Der Wind war sehr frisch, sodass wir während der ganzen Überfahrt das erste Reff benötigt haben. In der Hafeneinfahrt sahen wir noch die dänische 49er Nationalmannschaft der Damen trainieren – interessante Einblicke. Aarhus ist nach Kopenhagen die grösste Stadt von Dänemark. Eine Altstadt gepaart mit moderner Architektur machen die Stadt sehr interessant. Nach einem ausgiebigen Spaziergang gibt es Abendessen in einem der Cafes am Kanal – Burgers, Fisch und feiner Salat. Danach den üblichen Absacker auf dem Schiff – Rum und Whisky ist schon arg dezimiert.

Dienstag, 11. Juli

Schon um 06.00 Uhr hiess es Rise Rise und nach einem kurzen Kaffee wurde die Sydia seeklar gemacht. Dabei wurde die Tagesetappe diskutiert – Middelfahrt sollte das Ziel sein. Um 08.00 waren die Leinen los und bei guter Brise wurde Richtung Süden losgesegelt. Zunächst war es der Plan, die kürzere Route zu wählen, und die Insel Tünö im Osten liegen zu lassen. Während der Fahrt mussten wir feststellen, dass uns die Seekarte mit den Details der Passage fehlte. Nur mit dem Plotter wollten wir das nicht machen, sodass wir 10 NM Umweg in Kauf nahmen, und die Insel im Westen passierten. Das führte dazu, dass wir die enge Einfahrt in den kleinen Belt erst am Abend erreichten. Dort herrschte Nebel, sodass wir die Brücken bei nur geringer Sicht passierten. Das Wetter nutzten die Schweinswale, sodass wir zahlreiche Sichtungen vermelden können. Nach der Eisenbahnbrücke löste sich der Nebel und die Sonne kam heraus. Um 21.00 Uhr lagen wir fest im Middelfahrt Yachtclub und konnten noch die Midweek Regatta verfolgen, die in Dänemark am Dienstag stattfindet. Der Yachtclub verfügt über 10 eigene Regattaboote vom Typ Blue 26 und J 70 und verfügt über eine der erfolgreichsten Jugendmannschaften von Dänemark. Hungrig warfen wir unseren Grill an, und in kurzer Zeit waren Pölser gebraten und Salat gemacht. Dazu gab es hervorragenden österreichischen Wein, von dem die Sydia ca. 100 Flaschen im Weinkeller eingelagert hat. Die Absacker dauerten bis 02.00 Uhr, und es wurde beschlossen, dass am nächsten Tag Sonderburg das Tagesziel sein soll.

Mittwoch, 12. Juli

Tagwache war erst um 07.30 und der Morgenkaffee schmeckte heute besonders gut. Um 09.00 wurde abgelegt und mit Motor in den kleinen Belt eingelaufen. Nach dem Aerosund kam Wind auf, und mit Vollzeug wurde Kurs auf die Insel Als genommen. Dort frischte der Wind auf und mit einer steifen Brise durchliefen wir die Als Fjörde und den Als-Sund und standen um 18.00 Uhr vor der Kong Christian Brücke – diese wies als Öffnungszeit 18.58 aus, sodass wir beschlossen, vor der Brücke anzulegen. Dort lag schon die Germania VI, die wir von unserer Norwegen Tour kannten. Kaum lagen wir fest, entlud sich ein heftiges Gewitter mit Schauerböen und Blitzen. Wir haben dann beschlossen, vor der Brücke liegen zu bleiben und erst am nächsten Morgen durchzufahren. Zuletzt waren wir vor 5 Jahren anlässlich der Classic Week in Sonderburg – seitdem hat sich vieles Verändert. Der alte Stadthafen wurde erheblich vergrössert und mit einer neuem Brücke ausgestattet. Der ehemalige Industriehafen wurde zu einem neuen Stadtviertel umgestaltet und architektonisch zu einem Highlight entwickelt. Leider wurden aber die Duschen und Sanitäranlagen vergessen – diese befinden sich immer noch in den alten Containern und haben in den letzten 5 Jahren weiter abgegeben. Das soll dann  nächste Woche bei der Classic Week wieder spannend werden, wenn 600 Segler die zwei Klos frequentieren. Dafür gibt es aber mit der Torve Hallen ein neues und sehr gutes Restaurant – wir haben hervorragende Pizzen gegessen. Am nächsten Tag müssen wir früh raus, sodass der Absacker nur kurz war.

…. zwischenzeitlich hat auch schon die Classic Week begonnen. Und die SYDIA fährt da bestens mit!

Regatta Sonderburg: 1. Platz

Regatta Sonderburg – Kappeln: 2. Platz

Regatta Kappeln: 1. Platz

BRAVO!!!! .. weiter so!

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SBL Velden – Pressemitteilung

Durch die tolle Pressearbeit des VLSV ist unser SBL-Team nun auch in den VN und NEUE zu finden! DANKE!

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SBL – Event Velden

Mediemitteilung des Vorarlberger Landes Segel Verband, 16. Juni 2019: 

Österreichische Segelbundesliga: starkes Lebenszeichen in Velden

Nach dem Ausflug des Yacht Club Hard (YCH) auf internationales Parkett anlässlich der Segel Championsleague in Palma de Mallorca Mitte Mai 2019 fand am vergangenen Wochenende der zweite Tourstop der Österreichischen Segelbundesliga in Velden am Wörthersee statt. Das Segelteam des Yacht Club Hard mit den beiden Brüdern Michael und Manuel Quendler, Laurenz Grabher und Hannah Thaler segelten eine unglaublich konstante Serie und kamen in sieben Wettfahrten fünfmal als erster ins Ziel. Das Team des Yacht Club Bregenz (YCB) machte die fehlende Routine zu schaffen, erreichte aber einige gute Ergebnisse in den Wettfahrten. 

Die Bundesligasaison 2019 machte am vergangenen Woche Halt in Velden am Wörthersee. Mit den Teams vom Yacht Club Hard und vom Yacht Club Bregenz nahmen zwei Vorarlberger Mannschaften teil und matchten sich mit insgesamt 18 Teams um den Sieg. Gute Karten hatte von Anfang an das Team vom Yacht Club Hard, zählt es doch seit letztem Jahr zum engsten Favoritenkreis und setzte mit dem starken 15. Platz bei der Segel Championsleague in Palma de Mallorca Mitte Mai 2019 auch in Europa ein starkes Zeichen. Mit insgesamt fünf Wettfahrtsiegen, einem vierten und einem fünften Platz in sieben Wettfahrten erreichte das Team des YCH am Ende den ausgezeichneten zweiten Platz. „Wir sind ein gut eingespieltes Team und sind mit unserer Leistung an diesem Wochenende absolut zufrieden. Unser Ziel für diese Saison ist sicher wieder ein Top-3 Platz und die Qualifikation für die Championsleague im nächsten Jahr“, zog Crewmitglied Laurenz Grabher zufrieden Bilanz. Der zweite Platz in Velden bedeutet auch in der gesamten Tourwertung den zweiten Platz. Zwei weitere Events werden noch ausgetragen – Mitte Juli am Achensee und Mitte September am Mattsee.

Das Team des Yacht Club Bregenz mit den drei Brüdern Bartholomäus, Christoph und Gallus Matt sowie Routinier Jodok Küng ist in dieser Konstellation erst zum zweiten Mal überhaupt bei einem Liga-Event mit dabei und kämpfte mit den Bedingungen in Velden. Am Ende gab es den 16. Platz mit einigen guten Ergebnissen in den einzelnen Wettfahrten. Der Wörthersee gilt seit jeher als Leichtwindrevier und zeigte auch am vergangenen Wochenende seine Tücken. Sehr leichte Winde machten den Seglern das Leben oft schwer, viele Startversuche mussten abgebrochen werden und forderten die Geduld der Teams.

Anhang:

Teamfoto:Das Team des Yacht Club Hard mit v.l.n.r. Steuermann Michael Quendler, Hannah Thaler, Laurenz Grabher und Manuel Quendler.

Weitere Informationen auf SAP-Sailing

Michael Sagmeister – VLSV

Ergänzung vom 19.06.2019:

… durch die hervorragende Pressearbeit des VLSV nun auch in der Ausgabe der VN und NEUE zu finden! Danke!


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Sydia Baltic Tour 2019 / Teil 1

Freitag, 7. Juni

Nachdem am Donnerstag der Transport nicht geklappt hat, sollte es heute losgehen. Der Tieflader hat mit deutlicher Verspätung –  durch den polnischen Zoll – noch eine Bente nach Lausanne zu transportieren und soll dann sofort nach Kressbronn kommen. Als Orientierung war 14.00 Uhr angegeben, geladen wurde dann um 19.00 Uhr. Nachdem der zweite Fahrer erst ab Würzburg zur Verfügung steht, hat sich unser Crewmitglied Friedel ans Steuer gesetzt. Helmut und ich sind mit dem Mietwagen nachgefahren. Wie geplant haben wir dann Friedel bei einer Raststätte bei Würzburg wieder aufgenommen und sind nach Kiel weitergefahren. Dort sind wir um 07.00 eingetroffen, haben gefrühstückt und die Rettungsinsel bei SOS-Technic abgeholt. Um 10.00 waren wir dann bei der Becsen Werft in Labö wo die Sydia dann um 10.00 eingetroffen ist. Nach professioneller Wasserung und Mast stellen haben wir die weiteren Riggarbeitenübernommen und das Schiff seeklar gemacht. Beim anschliessenden Einkaufen im lokalen Edeka hat uns die Kassierin einen Kurs in norddeutschen Usancen gegeben: Moin sagt man als Gruss, Moin Moin sagt man, wenn man schnacken will. Von nun an hat Friedel jedes Fräulein mit Moin Moin begrüsst – offensichtlich verstehen die Tiroler Bergbewohner und die norddeutschen Damen unter „schnacken“ verschiedene Dinge. Am Abend haben wir die Fischküche in Labö genossen und einen Spaziergang zum U-Boot und Marinedenkmal gemacht.

 

Samstag, 8. Juli

Der Rest der Crew ist mit etwas Verspätung (Pfingsverkehr) um 14.00 Uhr in Labö eingetroffen. Damit waren wir nun vollständig. Nach Einweisung wurde dann gleich ein Probeschlag in der Kieler Förde durchgeführt. Dieser hatte es gleich in sich – 30 Knoten Wind machten das Einbinden des zweiten Reffs erforderlich. Nach einigen Wenden und Halsen wurde wieder der Hafen Labö angelaufen. Nachdem der Fisch so hervorragend schmeckt, haben wir gleich wieder die Fischküche besucht. Der Absacker fiel nur kurz aus – wir wollten ja früh auslaufen.

 

Sonntag, 9. Juli

Tagwache war um 04.00 Uhr und alle gingen sogleich noch diversen Geschäften nach und nutzten die Dusche – ungewiss ob eine solche in den nächsten Tagen zur Verfügung steht. Nach dem obligatorischen Morgenkaffee – die Sydia verfügt nach Anordnung der Eignerin auch über eine Kaffeemaschine – hiess es um 05.00 Uhr Leinen los. Ziel der ersten Etappe war Aarhus – eine Distanz von ca. 150 NM ab Labö. Der Wetterbericht war gut, Wind mit ca. 10 m/s aus Südwest und kein Regen. Im Norden wird die Windstärke in den Wetterberichten mit m/s angegeben. Mit Faktor 2 kann man das dann in Knoten umrechnen. Den Wetterbericht nehmen wir vom DMI – bisher war der am zuverlässigsten. So segltenwir dann bei ca. 15 – 25 Kn Wind und einer 2 Meter hohen Welle auf Raumkurs gegen Norden. Am Nachmittag haben wir dann die grosse Belt Brücke erreicht und im 4. Bogen passiert. Leider nahm der Wind immer mehr ab, sodass wir eine Entscheidung zu treffen hatten: Weitersegeln, Motor oder in einen Hafen in der Nähe. Nachdem wir unbedingt Aarhussehen wollten, entschieden wir uns mit Motor den Hafen Kolby Käs auf der Insel Samsö anzulaufen. Um ca. 21.30 Uhr liefen wir bei herrlichem Sonnenschein in den Hafen ein. Kein Verschreiber, der Sonnenuntergang ist erst um 22.00 Uhr und bis 24.00 ist es hell. Kolby Käs ist ein wirkliches Kuhkaff – einige Bauernhäuser und Fischer und ein Hafen. So wurde die Bordküche angeworfen und ein italienischer Abend gemacht: Antipasti, Spaghetti mit hausgemachter Sugo, Rotwein Espresso und jede Menge Grappa. Um 01.30 war dann Bettruhe und alle haben fest geschlafen – der Grappa hat dazu beigetragen, dass die diversen Sägewerke nicht gestört haben.

Euer Christof

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Bericht – Pfingstfahrt 2019

Ein oder zwei Hupzeichen, um die Durchfahrt durch die Zugbrücke zu erbitten! Ein besonderer Einstand ins Pfingstwochenende und für viele der auf 18 Boote verteilten Clubmitglieder auch die erste Einfahrt in die Marina Rheinhof. Im Hafen – oder eben etwas abseits davon – erwartet die Teilnehmer ein wunderschön gelegener Grillplatz mit großer Spielwiese und Spielplatz für die Jüngeren. Bänke und Tische werden herbeigeschafft, der Grill wird angefeuert, Tischdecken, Essen ausgepackt und die durstigen Erwachsenen freuen sich über den Aperitif, der den langen Weg dann doch noch zum vereinbarten Treffpunkt findet, um noch bis in die späten Stunden den ersten Abend gemeinsam zu genießen.

Am Sonntagmorgen grüßen ein bedeckter Himmel und gemächlicher Wind für die Fahrt in den nächsten Hafen und so finden sich nach und nach die 16 verbliebenen Schiffe am Steg im Langenargener Yachtclub ein. Dieser Tag nimmt unter dem Motto „gmüatliches Beinander“ seinen Lauf. Gespräche, Getränke und Speisen werden auf sich wechselnden Booten in abwechslungsreichen Konstellationen ausgetauscht, Kinderboote eingerichtet… Am Abend zieht es die meisten noch in Richtung Langenargener Zentrum, wo bei Match-Race-Feeling der Tag seinen Ausklang findet, bevor am Montag wieder die Rückreise in den Heimathafen angetreten wird.

Markus Köhle 

 

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SYDIA auf „Baltic Tour“

Unser Clubmitglied, Christof Grabher, macht sich wieder mit seiner SY Sydia und Crew auf den Weg zur „Baltic Tour“. Unten stehend schickt er uns bereits die ersten Grüße. Wir freuen uns schon auf tolle, spannende Berichte!

Liebe Freunde vom YCH,

Die Sydia wurde am Donnerstag in Kressbronn verladen und gestern in Labö eingewassert. Damit startet heute die Baltic Tour 2019 – der  erste  Teil wird uns zunächst nach Dänemark führen. Im Anschluss segeln wir dann die Classic Week von Kiel über Sonderburg, Kappeln, Eckernförde, Labö und wieder nach Kiel. Wir werden Euch wieder laufend berichten.

Beste Grüsse

Christof mit Crew

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OPTI SP Achensee / 420er ÖStM

Der Regattakalender der OPTI-Segler war vergangenes Wochenende mit der SP-Regatta am Achensee belegt. Im Laufe des Samstagvormittag reisten noch einige Teilnehmer an – eine Vorhut fand bereits am Freitag den Weg nach Maurach, ehe es am Mittag an die Startlinie ging.

Bei bewölktem Wetter und noch leicht schneebehangenen Bergen rings herum, konnten bei leichtem Südwind 2 Wettfahrten absolviert werden. Das Feld war gut besucht und an der recht kurz gelegten Startlinie war einiges los. Entsprechend knapp ging es dabei her. … sogar an Land konnte man die Nettigkeiten hören, welche sich die Segler entgegneten, wenn sich ein Pulk sich der Tonne näherte .. 😄. Danach schlief der Wind aber ein und es hieß einige Zeit abzuwarten. Später kam der Wind zurück und zwar von der entgegen gesetzten Richtung. Das Feld wurde weit in den Norden des Sees verlegt. Nach etlichen Startversuchen klappte es dann doch noch die Boote auf die Bahn zu lassen. Wieder nur sehr leichter Wind mit einigen Löchern … schwiiierig.. Bei der vierten WF frischte der Wind dann plötzlich auf ca. 20 Knoten auf und überraschte einige Segler. So kam es auch zu Kenterungen während der WF und auf dem Weg zurück in den Hafen.

In der Nacht auf Sonntag regnete es. Der Morgen zeigte sich wieder trocken, aber wieder stark bewölkt. Die Folge: Der See blieb eigentlich spiegelglatt. Auch wenn sich später kurz die Sonne zeigte … der Wind blieb aus. Somit wurde die Regatta beendet.

Von den gesamt 43 Teilnehmer erzielten unsere YCH-Segler folgende Ergebnisse:

  • 3. Platz – David Rohde
  • 20. Platz – Marie Hiebeler
  • 24. Platz – Adam Hämmerle
  • 30. Platz – Carla Waltersdorfer
  • 39. Platz – Simon Fenkart
  • 42. Platz – Julian Jahoda

Ergebnisse: LINK

 

Bereits einen Tag vor Beginn der OPTI Regatta startete die 420er Staatsmeisterschaft, ebenfalls beim SCTWV Achensee. Am ersten Tag (Freitag) wurden gleich 4 WF absolviert und am zweiten Tag die nächsten vier – somit war die ausgeschriebene Anzahl erreicht.

Die Brüder Daniel & Emanuel Hiebeler belegten den 10. Platz von 13 Teams.

Ergebnisse: LINK

Recht herzliche Gratulation an alle Teilnehmer!

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Bericht – Ansegeln 2019

Unerwartet freundlich empfing uns das Wetter am Sonntag, den 19. Mai zum alljährlichen Ansegeln. Präsident Thomas Thaler sprach beim Fahnenmast die Begrüßungsworte und ehrte die Champions-League- und Hochseemeisterschaftsteilnehmenden, indem er ihnen die von der Jahreshauptversammlung mitgebrachten ÖSV-Medaillen überreichte. Manuel Quendler bedankte sich im Namen der Champions-League-Crew für die Unterstützung seitens des Clubs und gab einen kurzen Rückblick auf die lehrreiche Zeit in Mallorca.

Traditionell folgten sodann der Saison-Startschuss und das Hissen der Flaggen durch unsere Jüngsten.

Zweifellos soll auch das Segeln nach der Winterpause nicht zu kurz kommen und dementsprechend liefen nach einer kurzen Segelanweisung durch Regattareferent Michi Thaler 16 Schiffe aus, um an einer kleinen „Eröffnungsregatta“ – einem Dreieckskurs ohne Vorwindsegel – teilzunehmen. Alle waren motiviert, denn nicht nur das Wetter auch der Wind meinte es gut mit uns. Dies war auch der Grund, weshalb die Teilnehmenden bei gemütlichen 7 Knoten Wind noch eine freiwillige zweite Runde segelten. Zufriedene Finisher und die Sieger, nämlich Sebastian und Michael Rohde, versammelten sich nach dem Zieleinlauf wieder vor dem Clubheim. Nun galt es kreativ zu werden, um das aufgrund prognostizierten Schlechtwetters abgesagte Grillen doch noch aufleben zu lassen. Es gelang….!

Ein perfekter Saison-Auftakt beim YC Hard!

(Silke Köhle)

 

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Regatta – BOM Lindau 2019

Am Wochenende des 18.-19. Mai 2019 fand im Lindauer Seglerclub die Manfred Wasmund Regatta der OPTI-Segler statt.

Nach langer Schlechtwetterphase durften unsere Segler endlich wieder bei angenehmen Temperaturen und ohne Regen oder Schnee eine Regatta segeln. Das gute Wetter brachte aber leider auch nur schwache Winde mit sich, was zur Folge hatte, dass am Samstag nur eine WF und am Sonntag 2 Wettfahrten gesegelt werden konnten.

Der LSC zeigte sich wieder als guter Gastgeber. Die Kinder waren angefangen beim Slippen, auf dem Wasser und an Land bestens versorgt. Vielen Dank und großes Lob dafür!

Ergebnisse für den YCH:

  • OPTI A: 30.Platz von 46 – David Rohde (konnte bei der ersten WF nicht teilnehmen)
  • OPTI B: 6.Platz von 48 – Adam Hämmerle
  • OPTI B: 10.Platz von 48 – Carla Waltersdorfer
  • OPTI B: 30.Platz von 48 – Simon Fenkart
  • OPTI B: 39.Platz von 48 – Julian Jahoda

Ergebnisse: OPTI-A & OPTI-B

Beitrag des Veranstalters LSC: LINK

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Bericht SP Regatta in Mattsee

Bericht SP Regatta in Mattsee, 11.-12.5.2019

Vergangenes Wochenende reisten zwei Optisegler vom YCH, David Rohde und Simon Fenkart, zur Schwerpunktregatta an den Mattsee in Salzburg. Auch einige Bregenzer Segler waren mit von der Partie.

Bei unserer Ankunft am Freitag zeigte sich der Mattsee von seiner schönsten Seite. Strahlender Sonnenschein und eine wunderbare Umgebung erwarteten uns. Wir wurden vom Organisationsteam vom UYC Mattsee herzlich empfangen und nach allen Formalitäten und Besprechungen konnte es am Samstag endlich los gehen. Bei mässigem Wind und Sonnenschein wurde geslippt. Die Crux an der Geschicht: Kaum waren wir an der Startlinie, war Flaute. Dank unterhaltsamer Betreuung am Wasser von Tim Roth und Christoph „Schöffi“ Schöffegger wurde uns beim Warten auf Wind nicht langweilig. Ratespiele und ähnliches vertrieb uns die Zeit. Und plötzlich: Unsere Eltern waren so dicht wie nie bei uns auf dem Wasser und stellten wirklich so dumme Fragen wie: „Bist du eingecremt?“.  Es wurde nämlich vom UYC das Passagierschiff „Seenland“ organisiert, um uns zuzuschauen. Wir führten Zahnseidetänze und ähnliches auf, damit alle unterhalten waren. Dunkle Wolken zogen auf und es wurde plötzlich hektisch. Herannahendes Gewitter und eine Sturmfront zwangen uns, wieder an Land zu gehen. Starkregen und böiger Wind setzten ein und wir konnten im Zelt Unterschlupf finden. Dort wurden bereits die Schnitzel geklopft und niemand dachte mehr an Slippen. Doch: ein Signal und alle Mann wieder bei starkem Regen aufs Wasser. An der Startlinie angekommen war leider wieder kein Wind mehr. Wir warteten noch einige Zeit, doch die Windsituation besserte sich nicht. Für Samstag war die Regatta erledigt, keine Wettfahrt war zustande gekommen und wir stärkten uns alle beim sehr leckeren Segleressen.

Der Sonntag, auch Muttertag, zeigt sich von so gar nicht schöner Seite. Dauerregen, 2°C am Morgen, Höchsttemperatur 6 °C, aber es hatte wenigstens Wind. Bereits um 8.30 Uhr slippten wir unsere Optis und begaben uns an die Startlinie. Es wurden vier Wettfahrten gesegelt, der Wind war konstant bei ca 10 Knoten, der Regen und die Temperaturen veränderten sich leider auch nicht. So waren einige Segler nach zwei Wettfahrten so durchgefroren, dass sie zurück an Land gingen. Die Hartgesottenen segelten noch weiter und gegen 14.30 Uhr war es dann vollbracht. Wieder erwartete das Team vom UYC uns mit einem Essen, Schinkenfleckerl und heißer Tee wurden serviert.

Vielen Dank nochmals an den UYC Mattsee – ihr habt uns alle immer bestens verpflegt und bei Laune gehalten.

Simon Fenkart

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