Ich hatte die große Ehre, an der Segel-Weltmeisterschaft in Tangier, Marokko, teilzunehmen. Bereits die Trainingstage vor den Wettkämpfen waren sehr intensiv und stellten mich vor große Herausforderungen. Hohe Wellen, starker Wind (in den Böen teilweise bis zu 25 Knoten) und die anspruchsvolle Strömung machten die Bedingungen auf dem Wasser besonders schwierig.
Der Start in die ersten Wettfahrten verlief sehr vielversprechend. Ich konnte gut in die Regatta finden und meine Leistungen abrufen. Mein Ziel in der Goldflotte zu segeln habe ich leider trotzdem nicht ganz geschafft. So startete ich in der Silberflotte in die Finals. Am letzten Wettkampftag erhielt ich zwei Penalties, wodurch ich einige wertvolle Plätze im Gesamtranking verlor.
Trotz dieser Enttäuschung bin ich mit meinem Endergebnis insgesamt sehr zufrieden. Die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft ist etwas Besonderes und war eine unglaublich wertvolle Erfahrung, bei der ich viel gelernt und mich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickelt habe.
Neben den Wettkämpfen war auch das Miteinander mit den Athletinnen und Athleten aus aller Welt sehr lustig. Ich durfte neue Freundschaften schließen und viele unvergessliche Momente erleben.
Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, an der Weltmeisterschaft in Tangier teilzunehmen. Dieses Erlebnis wird mir noch lange in Erinnerung bleiben und motiviert mich, weiterhin hart zu trainieren und meine Ziele im Segelsport zu verfolgen.
Ergebnis gesamt: 137. Platz von 284 Teilnehmenden
Mädchen: 29. Platz von 70 Mädchen
Vielen Dank dem Yachtclub Hard und Vorarlberger Landes-Segel-Verband für die Unterstützung all die Jahre.
Bericht: Maria Waltersdorfer







