Am 27.8.2026 bin ich in den Circolo Vela Torbole an den Gardasee gefahren. Dort steht seit dem Frühjahr 2026 meine WASZP. Nach der ÖJM 2025 am Achensee habe ich in die Bootsklasse WASZP gewechselt und schon im Herbst mit dem WASZP-Racing-Team vom Circolo Vela Torbole trainiert. Auch im Frühjahr und Sommer 2026 folgten viele Trainingseinheiten mit dem italienischen Team unter der Leitung von Alexandra Stalder.
Im WASZP-Team von Torbole habe ich einige Freunde aus meiner Opti-Zeit wieder getroffen, wie zum Beispiel Travis Greenberg (USA), Barnabas Gereben (Ungarn), Arthur Brighenti und Matteo Ravaioli (beide Italien). Ich wurde auch von den italienischen Teammitgliedern herzlich aufgenommen. Ich bin mit Abstand der jüngste Foiler (mit 13 Jahren). Der älteste im Team ist Jacopo Travaini (Apo) mit 20 Jahren.
Meine WASZP haben wir am 27. August von Torbole nach Campione del Garda mit Alexandra (Spitzname „Ale“) mittels Schlepp überstellt. Am späten Nachmittag fand dann die Vermessung der Boote statt.
Am Freitag, dem 28. August war das erste Startsignal um 13.00 Uhr ausgeschrieben. Die Ora kam pünktlich und so konnten wir vier Races bei ca 15 bis 18 Knoten Ora auf dem Race Course (Up and Down 2 x) fahren.
Am Samstag war das erste Startsignal wieder um 13.00 Uhr angesetzt. Zu meiner Verwunderung fuhren wir heute Slalom. Das war mir komplett neu, dass bei einer Regatta verschiedene Bewerbe gesegelt (gefoilt) werden. Ich freute mich jedoch sehr, denn Slalom wird ausschließlich mit Vorwind gefahren und Halsen ist bei der WASZP einfacher als Wenden. Bei viel Welle und ca 12 – 15 Knoten konnte ich ein Race von vier Races als Dritter finishen. Am Ende des Tages habe ich mich vom 10. auf den 8. Platz vorgekämpft.
Am Sonntag zollte uns das Race Comittee alles ab. Erster Start um 8.45 Uhr mit Pelèr (Nordwind). Das Slippen in Campione stellte sich als große Herausforderung dar. Aber unsere Trainerin Ale hatte natürlich einen Plan. Sie zog uns mit einem Seil von der Slip weg, damit die Foils nicht in Gefahr waren. An diesem Tag waren zwei Long Distance Races angesagt – mir auch neu. Bei ca 20 Knoten konnten zwei Wettfahrten gefahren werden.
Ich war sehr überrascht, als es bei der Siegerehrung hieß, dass ich den zweiten Platz in der U15 Wertung geschafft hatte. Over all war ich in meiner Segelgroße 6.9 am achten Platz von 13 Startern.
Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, ich hatte mit dem italienischen Team viel Spaß und freue mich schon auf die nächste Regatta. Derweil werde ich noch ein paar Mal nach Torbole zum Training fahren.
Euer Lorenz Fenkart







