Opti-WM an der Costa Brava

Mit großer Vorfreude und unglaublich aufgeregt startete ich meine zweiwöchige Reise nach Spanien. Mit meinem siebenköpfigen Team (5 Segler, Teamleaderin Brigitte Flatscher und Coach Mauro Bencic) checkten wir im Resort la ballena alegra an der Costa Brava ein.
Es war traumhaft schön, alle 250 Segler (aus über 50 Nationen) mit Team wohnten in kleinen Bungalows direkt am Strand.
Nach der Übergabe der Charterboote am Montag begann sofort das 4-tägige Training. Mit großen Wellen und wenig Wind waren die ersten zwei Tage herausfordernd. An den beiden weiteren Tagen frischte der Wind auf und wir segelten bei bis zu 20 Knoten.
Am Freitagabend fand dann die Eröffnungszeremonie statt. Mit unserem Teamoutfit bekleidet und der Österreichflagge in Händen ging der Marsch los. Anschließend gab es die Eröffnungsreden der Offiziellen bevor wir uns in die Bungalows zurückzogen, um für den ersten Regattatag fit zu sein.
In den folgenden drei Tagen fand die Qualifikation für die Flotten statt. Nach den ersten beiden Tagen war ich sehr zufrieden mit meiner Leistung und ging motiviert und aufgeregt in den dritten und letzten Tag der Quali, mit dem Ziel in der Silberflotte zu landen. Am letzten Tag hatte ich mit starken Winddrehern und böigen Verhältnissen zu kämpfen. Schlussendlich landete ich enttäuscht in der Bronze Fleet.
Während den nächsten beiden Tagen hätte das Teamrace beginnen sollen. Hier segeln jeweils 4 Segler einer Nation gegen das Team einer anderen Nation. Darauf hatte ich mich sehr gefreut, jedoch waren die Wellen derart hoch, dass ein Slippen der Boote durch die Brandung am Strand zu gefährlich war. Somit wurde das Teamrace für uns leider abgesagt.  Auch am Donnerstag brachten wir keine Finalläufe im Fleetrace auf Grund der über 2-Meter hohen Wellen am Strand zusammen. Anstatt zu segeln vergnügten wir uns mit „Bodyboard-Surfen“, Volleyball spielen und dem Kennenlernen anderer Segler aus aller Welt.
Am Freitag dann hatten nur die Top 16 Nationen bei Leichtwind Teamrace. Österreich war da leider nicht dabei.
Nach vier segelfreien Tagen hieß es dann doch nochmals Auslaufen für die letzten Races. Wir absolvierten dann drei weitere Wettfahrten, bevor die Siegerehrung stattfand.
Weltmeister wurde ein Schwede, Weltmeisterin eine Spanierin, welche gebührend gefeiert wurden.

Meine Platzierungen

  • Gesamt 166 von 248 Teilnehmern
  • Mädchenwertung: 33. Platz von 65

Nach einer langen Nacht und wenig Schlaf reisten wir am Sonntag zurück nach Hause.
Es hat mir sehr großen Spaß gemacht, ich habe neue Freunde aus anderen Ländern kennengelernt und viele großartige Erfahrungen gesammelt.

Ich möchte mich noch beim YCH, dem VLSV und dem gesamten Team für die tolle Unterstützung bedanken!

Carla Waltersdorfer – AUT 1339

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